Moosmair’s Kräutertipps

Kräuter-Expertin Anneres empfiehlt…

Die Natur schenkt uns Gutes. Wir müssen es nur erkennen und schätzen. Anneres Ebenkofler, die „Kräuterhexe“ im Naturhotel Moosmair, ist davon überzeugt, dass nahezu jede Pflanze für Tees, Tinkturen, Salben oder bei Anwendungen Verwendung finden kann. Mit Fertigkeit und Können verarbeiten wir Wildkräuter und Blüten zu Tees, Honig, Marmeladen, Sirup, Schnaps, Chutneys, Salben und vielem mehr. Das Beste aus der Natur erhalten Sie in unserem Arcana Shop direkt neben der Rezeption.

10 Kräutergeister
Kleine Helfer für jede Hausapotheke

Hausgemachte “Kräutergeister“ gehörten immer schon zum Hausschatz der bäuerlichen Bevölkerung. Nach alten Familienrezepten zubereitet galten (und gelten) sie als natürliche Beschützer und Helfer für Gesundheit und Wohlbefinden. Denn in jeder Heilpflanze steckt ein Stück Lebenskraft, die wir als “Geschenk der Götter“ betrachten dürfen und die Erleichterung bei so manch kleinem Übel bringen.

Enzian
Schon in der Antike wusste man die Wirkung des gelben Enzians zu schätzen und gab ihn gegen Fieber, Blutspucken, Würmer, ja sogar gegen die Pest. Heute noch ist der gelbe Enzian wegen seiner magenfreundlichen Wirkung gefragt – sowohl zur Appetitanregung als auch bei Völlegefühl. Enzian gilt als sehr wirksames Mittel gegen Magenbeschwerden und schlechte Verdauung.
Latsche
Die Latsche ist Symbol der Langlebigkeit, der Ausdauer und der Wiederauferstehung. Latsche findet Verwendung bei rheumatischen Leiden und bei Lungenerkrankungen. Unsere Ahnen setzten die Latsche auch als Hustenmittel und bei Nieren-Blasenbeschwerden ein. Ebenso ist sie kreislaufanregend und wirkt bei allgemeiner Schwäche.
Salbei
„Warum soll ein Mensch leiden, in dessen Garten der Salbei wächst?“ Das fragten sich schon die Ärzte in der Antike. Dem Salbei sagte man nach, er helfe die eheliche Treue zu bewahren. So hängte man Salbei-Sträußchen über das Bett oder legte Blätter unter das Kopfkissen. Salbei verbessert die Luft, hat eine desinfizierende Wirkung auf den Mund- und Rachenraum und lindert Halsschmerzen.
Fichte
Die Fichte beruhigt nervöse und angespannte Menschen, schenkt ihnen Ruhe und Ausgeglichenheit. Schon das Verweilen bei Fichten wirkt durchblutungsfördernd, nervenstärkend und beruhigt das hitzige Gemüt. Die Fichte reinigt und öffnet die Atemwege. Sie stärkt und wärmt die Lungen und verhilft zu einer tieferen Atmung.
Arnika
Der auch Bergwohlverleih genannten Pflanze sagt man wundheilfördernde und blutstillende Eigenschaften nach. Bereits die alten Germanen verehrten Arnika als große Heil- und Zauberpflanze und auch heute darf Arnikatinktur im Medizinschrank nicht fehlen. Man verwendet sie zum Desinfizieren von Wunden, bei Quetschungen und Prellungen, zum Einreiben bei müden Beinen und Wadenkrämpfen, bei Hexenschuss und Rückenschmerzen.
Johanniskraut
Das Johanniskraut ist eine der schönsten Sonnenpflanzen, die von der warmen, lichten Kraft der Sonne durchdrungen ist. Mit ihrem hellen Wesen galt sie schon immer als wahre Zauberpflanze, die alles Böse und Dunkle vertreiben kann. Nie durfte dieses heilige Kraut bei unseren Ahnen fehlen, wenn sie das Fest der Sommersonnenwende feierten.
Ringelblume
Bei den Bauern galt die Ringelblume als großer Wetterprophet, denn sie faltet ihre Blüten zusammen, wenn ein Gewitter aufzieht. Sie ist eine beliebte Gartenpflanze, da sie den ganzen Sommer über blüht und daher auch ein Symbol für Unvergänglichkeit und Langlebigkeit ist. Die Ringelblume wirkt reinigend, zusammenziehend, fördert die Durchblutung und das Wachstum von neuem Hautgewebe ebenso wie die Wundheilung. Auch bei Krampfadern wird sie gerne eingesetzt.
Quendel
Der Quendel, auch Feldthymian genannt, stärkt die Atmungsorgane und wirkt krampflindernd und schleimlösend bei Husten und Bronchitis. Auch sagt man ihm bakterien- und pilztötende Eigenschaften nach. Sein Name bedeutet außerdem Mut und Kraft, sodass Thymian auch im seelischen Bereich stabilisiert und Mut gibt.
Heublumen
In der Volksmedizin gebrauchte man die Heublumen für Umschläge, als Auflagen und Bäder bei Muskelverspannungen, als abwehrstärkendes Mittel bei Erkältungskrankheiten sowie zur Förderung der Durchblutung. Ein warmes Heublumenkissen wirkt wahre Wunder bei Lungenbeschwerden, Muskelschmerzen oder Hexenschuss. Die Heublumen stammen aus den Hochalpen und enthalten bis zu 50 verschiedene Heilkräuter.
Kräutertee
Der Kräutertee beruhigt und bringt Erleichterung. Die verschiedenen Kräuter werden über den Sommer gepflückt, schonend getrocknet und verarbeitet. Eine ganze Bergwiese voller Genuss!
Weihnachten steht vor der Tür!

 

Gemeinsame Zeit & leckeres Essen ist das Schönste, was man seinen Lieben schenken kann!

 

Egal ob ein Gourmetabend im Arcana, ein Aufenthalt im Moosmair oder eine entspannende Massage,
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